Am Abend des 16. März 2025 fand in der ev. Christuskirche St. Leon-Rot ein besonderer Konzert-Gottesdienst statt, der von der himmelweit-Band und dem Chor Human Nation gestaltet wurde. Unter dem Motto „Wann reißt der Himmel auf?“ bot die Veranstaltung eine inspirierende Mischung aus Musik, Gesang und spiritueller Botschaft, die für eine unvergessliche Atmosphäre sorgte.
Der Gottesdienst begann mit dem einladenden Lied „Come, Now Is The Time To Worship“, das sowohl von Chor als auch von der Band dargeboten wurde. Die Begrüßung übernahm Katharina Wendler, die die Anwesenden herzlich willkommen hieß und die Vorfreude auf den Abend spürbar machte. Bei den Songs „One Of Us“, „Fix You“, „Seite an Seite“ und „Irgendwas bleibt“ unterstützte der Chor die himmelweit-Band bei den Refrains. Im Song „I Have A Dream“, vom Chor Human Nation dargeboten, ging es um einen Traum für alle Menschen in der Welt von Frieden, Hoffnung und Freiheit, der nichts an seiner Aktualität verloren hat. Besonders berührend war der Solo-Gesang von Gabi Körner-Hillenbrand im Chorstück „Only Hope“, dass die Hoffnung und den Glauben widerspiegelte. Frau Wendler hielt einen inspirierenden Impuls, der die Gemeinde dazu einlud, „Seite an Seite“ zu stehen und gemeinsam zu wachsen. Die Frage „Wann reißt der Himmel auf?“ wurde dabei immer wieder aufgegriffen und regte zum Nachdenken an. Die Band und der Chor setzten die musikalische Reise mit „Irgendwas bleibt“ fort, das mit einem eingängigen „Oh, oh…“-Refrain das Publikum zum Mitsingen animierte. Der Konzert-Gottesdienst fand seinen Abschluss mit dem kraftvollen Lied „Shackles“ (Fesseln) bei dem alle mitklatschten, nach dem Segen von Frau Wendler.
Zum krönenden Abschluss des Konzert-Gottesdienstes begeisterten die himmelweit-Band und der Chor Human Nation das Publikum mit mitreißenden Zugaben, die die Freude noch einmal eindrucksvoll zum Ausdruck brachte und alle Anwesenden in einen harmonischen Ausklang des Abends entließ.
Vom 21.-23. Februar 2025 fand das jährliches Chorwochenende statt, das uns dieses Mal in die Jugendherberge nach Heilbronn führte. Um 17 Uhr trafen sich die Chormitglieder in der Jugendherberge, bezogen die Zimmer und machten sich kurz darauf gemeinsam auf den Weg zum Abendessen.
Gestärkt nach dem Essen wurde sich mit voller Konzentration unseren drei neuen Liedern („This Is Me“ aus dem Film The Greatest Showmen, „Try Everything“ aus dem Film Zoomania und „Superstition“ von Stevie Wonder) widmet. Die ersten Proben verliefen intensiv und motivierend, so dass schnell erste Fortschritte zu hören waren. Nach dem konzentrierten Singen ließen man den Abend in geselliger Runde ausklingen. Bei Snacks, Gesellschaftsspielen und einem Glas Wein wurde die gemeinsame Zeit genossen und sich ausgetauscht.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Probens. Es wurde intensiv an den neuen Stücken gearbeitet und gemeinsam Klang und Ausdruck verbessert. Zudem wurde noch an der Choreographie von "Human" geübt, die zuvor im Body-Percussion-Workshop erlernt wurde. Diese wurde nun angepasst und verfeinert. Zur Auflockerung unternahm man mittags einen erfrischenden Spaziergang entlang des Neckars unweit der Jugendherberge, bevor es am Nachmittag weiterging. Im Laufe des Tages nahmen die Lieder immer mehr Gestalt an. Auch den zweiten Abend ließen man wieder in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Am Sonntag nutzten man die verbleibende Zeit nochmals vormittags intensiv für weitere Proben. Die Fortschritte des Wochenendes waren deutlich hörbar, und alle waren stolz auf die erreichten Ergebnisse. Nach dem Mittagessen traten die Sängerinnen und Sänger dann voller neuer Eindrücke und musikalischer Inspiration die Heimreise an.
Das Chorwochenende in Heilbronn war ein voller Erfolg. Neben der musikalischen Weiterentwicklung haben die Chormitglieder als Gruppe weiter zueinander gefunden und unvergessliche Momente erlebt. Die Freude am gemeinsamen Singen und die harmonische Gemeinschaft machen Human Nation zu etwas ganz Besonderem. Man freut uns schon auf das nächste Chorwochenende im März 2026!
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Februar 2025
Am 16.02.2025 fand in der Gemeinde St. Leon-Rot die traditionelle Seniorenfastnacht statt, die in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Highlight aufwartete: das HN Ensemble. Die talentierten Sängerinnen und Sänger bestehend aus Sabine Golley, Ruth und Gebhard Hofstetter, Alfred Kamuf sowie Günter Wawretschka sorgten mit einem abwechslungsreichen Programm und dem passenden Outfit für beste Stimmung und unvergessliche Momente.
Unter dem Motto Lieder, die das Leben schrieb, wurde mit dem Klassiker „Hit The Road Jack“ begonnen, der sofort für gute Laune im Saal sorgte. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittages war der gefühlvolle Song „Don’t It Make My Brown Eyes Blue“. Die sanften Klänge und die emotionale Darbietung entführten die Zuhörer in eine nostalgische Stimmung und sorgten für einige Gänsehautmomente. Mit „Du passt so gut zu mir, wie Zucker zum Kaffee“ folgte ein fröhlicher Ohrwurm, der die Gäste zum Schmunzeln brachte. Die charmante Interaktion zwischen den Ensemblemitgliedern und dem Publikum schuf eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlten.
Der krönende Abschluss war der Schlager „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“. Dieses Lied, das viele Erinnerungen weckte, wurde von den Anwesenden begeistert mitgesungen und mitgeklatscht. Die Melodie und der Text luden dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen und gemeinsam zu feiern. Das HN Ensemble bewies einmal mehr, dass Musik verbindet und Generationen zusammenbringt. Die Seniorenfastnacht in St. Leon-Rot war ein voller Erfolg, und die Darbietungen des Ensembles werden noch lange in Erinnerung bleiben. Die Gemeinde bedankt sich herzlich bei den Künstlern für ihren Auftritt und freut sich bereits auf die Seniorenfastnacht im nächsten Jahr.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Februar 2025
Am 9. Februar 2025 fand in der St. Martinskirche in Steinweiler/Pfalz das Konzert „There Is Joy“ statt, welches die Gäste mit einer inspirierenden musikalischen Reise begeisterte. Der
neugotische Baustil der Kirche zeichnet sich durch spitzbogige Fenster, hohe Decken und reich verzierte Elemente aus, die oft an mittelalterliche Kirchen erinnern.
Der Abend begann mit den einladenden Klängen von „Sing And Pray“, das zur Reflexion und inneren Ruhe anregte, gefolgt von dem lebensfrohen Titel „There Is Joy“, der die zentrale Botschaft des
Konzerts verkörperte: Es gibt immer Gründe zur Hoffnung und Freude. Im Verlauf des Abends wurden die Herausforderungen des Lebens thematisiert. Lieder wie „Hold On To The Rock“ und „Only Hope“
ermutigten die Zuhörer, in schwierigen Zeiten Halt zu finden.
Die befreiende Botschaft von „Shackles“ erinnerte daran, dass das Loslassen von Belastungen zu neuer Energie führen kann. Die menschliche Seite des Daseins wurde durch Stücke wie „Human“ von
Rag’n’Bone Man und „As Tears Go By“ von den Rolling Stones beleuchtet, die die Verletzlichkeit und den Schmerz des Lebens thematisieren.
Das Ensemble von Human Nation präsentierte das Stück „Sol Fa“, das die universelle Sprache der Musik feierte und eine traumhafte Atmosphäre schuf. Mit „I Have A Dream“ wurde der Wunsch nach
Frieden und Zusammenhalt in der Welt zum Ausdruck gebracht, gefolgt von „Come Let Us Sing“, welches die Freude am gemeinsamen Singen verkörperte und zum gemeinsamen Mitsingen einlud.
Die musikalische Reise führte durch Höhen und Tiefen, wobei auch die Themen Trennung und verlorene Liebe in Liedern wie „Don’t it make My Brown Eyes Blue“ und „It’s Raining Again“ behandelt
wurden. Doch jede verflossene Liebe hat einmal mit Schmetterlingen im Bauch angefangen. Mit „Close To You“ wurde das Publikum in dieses Gefühl versetzt. Den Abschluss bildeten die
mitreißenden Lieder „Don’t Stop“ von Fleetwood Mac und der Gospel Klassiker „O Happy Day“.
Durch den musikalischen Abend führte das Damentrio Verena Elfner, Ursula Wawretschka und Gudrun Küthe, die sich beim Publikum und der Kirchengemeinde St. Martin herzliche bedankten. Am Ende
des unvergesslichen Abends voller Leidenschaft ging der Dank an alle großartigen Solisten: Samira Martin, Andrea Zimmermann, Gabi Körner-Hillenbrand, Verena Elfner, Sabine Golley und Günter
Wawretschka.
Ein großes Dankeschön ging an Thomas Körner und Dieter Leist von der Band, die mit ihrer Musik für den Rhythmus und die Energie gesorgt hatten. Und nicht zu vergessen, Konrad Kopf, als
musikalischer Leiter, ohne den die dieser Abend nicht in dieser Form möglich gewesen wäre. Mit dem Lied „Abendsegen“ verabschiedete sich der Chor Human Nation endgültig und die Sängerinnen und
Sänger zogen durch den Mittelgang hinaus.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Februar 2025
Am 8. Dezember 2024 erlebten die Konzertbesucher der evangelischen Christuskirche in St. Leon-Rot einen Abend voller Musik, Gemeinschaft und besinnlicher Adventsfreude. Der Chor Human Nation eröffnete das Konzert mit dem
mitreißenden Stück „There is Joy“, welches sofort eine herzliche Atmosphäre schuf und die Anwesenden in den Bann zog. „Da ist Freude!“, so begrüßte die Sopransängerin und Moderatorin, Verena Elfner, die Gäste und betonte die Bedeutung des gemeinsamen Erlebens in dieser besonderen Zeit des Jahres. Die Freude über die unendliche Gnade Gottes und die Kraft des Lobpreises wurden in den darauffolgenden Liedern eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht. Mit „Sing and Pray“ und dem Solisten Alfred Kamuf wurde das Publikum eingeladen, aktiv mitzuwirken und die Freude in die Welt zu tragen. Das Lied „Hold On To The Rock“ erinnerte daran, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten Halt zu finden. Die musikalische Darbietung war geprägt von Dankbarkeit und Zuversicht.
Ein besonderer Moment des Abends war das Anzünden zweier Kerzen von Verena Elfner und Angelika Adelfang, begleitet von einem Text, der zur inneren Ruhe und Besinnung einlud. Die Kerzenflamme wurde zum Symbol für Hoffnung und Freude, die in der Adventszeit besonders spürbar sind. Diese meditative Phase leitete ein für
den nächsten gefühlvollen Song „Only Hope“, welchen die Sehnsucht und Hoffnung thematisierten, die wie ein Licht in der Dunkelheit leuchtet mit der Solistin Gabriele Körner-Hillenbrand. Mit „Shackles“ wurde das Publikum ermutigt, alles, was es bindet, abzulegen und in die Freiheit zu tanzen. Die Solistinnen Gaby Körner-
Hillenbrand und Verna Elfner begeisterte dabei mit ihren kraftvollen Stimmen. Die Bodypercussion des Chores brachte zusätzliche Energie und Lebendigkeit in den Raum, die das Publikum mitrissen.
Die Darbietungen wechselten zwischen nachdenklichen und fröhlichen Momenten. Mit den Worten „I’m only human after all, don’t put the blame on me“ (Ich bin doch auch nur ein Mensch – gib mir nicht die Schuld) aus dem Song „Human“ von Rag'n'Bone, reflektierten die Solisten Konrad Knopf und Günter Wawretschka über
die menschlichen Schwächen und Stärken. Was ist also wirklich wichtig im Leben? Dieser Frage widmeten die Rolling Stones ihren tiefgründigen Song „As Tears Go By“. Die Musik hat auch die Fähigkeit wieder aufzurichten und Freude zu schenken. Das zeigte das „Human Nation Ensemble“ mit dem Stück „Sol Fa“, wie durch das logische Gerüst der tonalen Verbindungen klangvolle Beziehungen entstehen können und wie wichtig es ist, auch Raum für sich zu haben, was in dem Song „In my Room“ vielfältig zum Ausdruck kam.
Mit dem Song „I Have Dream“ teilte der Chor einen Traum mit dem Publikum, dass es Friede auf Erden werden darf. Von Höhen und Tiefen des Lebens wurde in den Songs „It´s Raining Again“ und „Don´t it Make My Brown Eyes Blue“ gesungen. Nach den Herzschmerzliedern schenkte der Song von Fleetwood Mac mit „Don´t Stop“ wieder Hoffnung. Und schließlich ging es mit den Solisten Verena Elfner und Gebhard Hofstetter über zum freudigen Gospelklassiker „O happy Day“. Am Ende des besonderen Abends voller Leidenschaft in den unterschiedlichsten Klangfarben
ging der Dank an alle großartigen Solisten und das sich hat mitreißen lassende Publikum. Ein großes Dankeschön ging an Thomas Körner und Dieter Leist von der Band, die mit ihrer Musik für den Rhythmus und die Energie gesorgt hatten. Und nicht zu vergessen, Konrad Kopf, als musikalischer Leiter, ohne den die dieser Abend nicht in dieser Form möglich gewesen wäre. Mit „Come let us sing!“ (Kommen lasst uns singen) wurden alle noch eingeladen miteinzustimmen. Mit diesem Song zog der Chor aus ins Foyer, wo man noch bei einem Glas Sekt verweilen und ins
Gespräch kommen konnte, um den stimmungsvollen Abend mit ein paar vorweihnachtlichen Liedern, wie O Tannenbaum, Feliz Navidad, Jingle Bells ausklingen ließ.
Die Mitglieder des Chores wünschen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2025. Am Sonntag, 9. Februar 2025, ist in Steinweiler in der Pfalz das nächste Konzert von Human Nation.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Dezember 2024
In diesem Jahr präsentierte der Chor Human Nation aus St. Leon-Rot wieder Musiker, Tänzer und Kleinkünstler der Region bei der 6. Offenen Bühne im Pfarrsaal St. Peter in Walldorf. Das Programm war bunt und spannend. Denn neben a cappella Gesang, jungen Farbtönen und zarten Gitarrenklängen fanden auch Tanz und Jazz Pop den Weg auf die Bühne.
Verena Elfner, Moderatorin und Chormitglied, begrüßte den vollen Saal nach der gesanglichen Eröffnung durch den gastgebenden Chor Human Nation mit den beiden Liedern “Du passt so gut zu mir” (Comedian Harmonists) und “Don’t Make My Brown Eyes Blue” (Crystal Gayle). Sie versprach einen Abend voller Überraschungen. Genau das macht den Zauber einer offenen Bühne aus.
Unter dem Motto „Musik machen und Spaß haben“ spielte das Gitarrenduo Gabi und Simon einige ihrer Lieblings-Popsongs. Dies waren Klassiker wie „Riptide“ vom Australier Vance Joy und „Have You Ever Seen the Rain“ von Creedence Clearwater Revival. Gabi Körner-Hillenbrand aus Nußloch, die schon seit über zehn Jahren junge Gitarrenspieler anleitet, brachte ihren fortgeschrittenen Schüler Simon mit auf die Bühne. Die beiden versprühten mit ihren Gitarrenklängen gute Laune und man merkte, Musik verbindet Generationen.
Die Cowboy-Hüte konnte man beim nächsten Programmpunkt, den Kolping Liners aus St. Leon-Rot, herausholen. Gegründet von Ursula Heinzmann 2013, brauchen diese Tänzerinnen und Tänzer keinen festen Partner. Sie tanzten einfach in Reihen und Linien und transportierten mit ihren schwungvollen Choreographien das Publikum direkt ins Herz von Country und Pop. Mit einem Medley von 8 Tänzen zeigen die 12 Tänzerinnen und Tänzer, dass diese Choreografien für jedes Alter tanzbar sind. Denn die älteste Tänzerin war stolze 80 Jahre alt. Beim bekanntesten Line Dances „Electric Slide“ als Zugabe hielt es das Publikum nicht mehr auf seinen Stühlen. Es wurde gemeinsam im Saal getanzt.
Das Trio „Schall und Rauch“ brachte Jazz Pop mit, der das Herz berührte. Anja Oser am Mikrofon, Ralf Kuhlen an der Gitarre und Martin Günsch am Schlagzeug aus Heidelberg hatten sich ganz dem melodischen Jazz verschrieben mit Klassikern, wie „You Are The Sunshine Of My Life“ von Stevie Wonder, „Baby Can I Hold You“ (Tracy Chapman) und auch brasilianischen Rhythmen mit „Blue Bossa“ von Joe Henderson.
Jung, dynamisch und mit einem Hauch von Nostalgie für 1970er Jahre bis heute, damit ist der Chor „FarbTöne“ aus Reilingen unterwegs. Geleitet von Wolfram Sauer, versammelt sich hier eine Truppe von 11 Sängerinnen und Sängern, die modernen Pop, Rock und ab und zu auch afrikanische Klänge auf die Bühne bringen. Und wer denkt, Chor sei nur etwas für Teenager, der irrt sich – hier sangen auch ein paar ältere Semester mit, die immer noch Lust auf modernes Liedgut haben mit Songs wie dem traditionellen englischen Song „Scarborough Fair“ und „Afterglow“ (Ed Sheeran).
Die ukrainische Formation „Sillya“ eine Gruppe von Musikliebhabern (Tetjana Berezina, Natalia Shmalko, Olesya Havran, Verlerii Petrov, Olena Vorapaieva, Natalia Diachuk), verbindet die Liebe zur Heimat und die Kraft der Musik, die ihnen dabei hilft emotionale Wunden zu heilen und auch die Sehnsucht nach der Heimat zu bewältigen. Tief in die Seele des Landes blicken konnten man mit dem selbstgeschriebenen Stücke „Sillya – Zaubertrank“ sowie den kraftvollen ukrainischen Volksliedern „Sumna ja bula“ (Ich war traurig). Das Publikum war begeistert und forderte eine Zugabe, die die Gruppe mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen gerne erfüllte.
In den Orient entführte Ulrike Naima Mayer aus St. Leon-Rot mit geheimnisvollem exotischem Tanz. Die Inspiration für ihren Bauchtanz zieht sie sich aus dem Zauber der orientalischen Musik, die so gut ist, dass diese sie alle Zipperlein vergessen lässt, zumindest bis zum nächsten Morgen. Badisch-schwäbisch gemischt mit einem Hauch Kurpfälzerisch und dazu eine Prise Verspieltheit, das zeigte Ulrike Naima mit ihrer perfekten Körperbeherrschung und den Mikrobewegungen beim orientalischen Tanz.
Das Duo aus Forst, das doppelt so gut klingt und das im wahrsten Sinne des Wortes, waren Claudia und Cornelia Sohns. Sie sind nicht nur musikalisch verbunden, sondern auch genetisch: Die beiden sind Zwillinge und nennen sich „CC TWiiNS“. Sie kombinierten Violine, Viola, Harmonika, Klavier und ihre Stimmen zu einem harmonischen Zusammenspiel, dass das Publikum in eine ganz eigene Welt entführte mit Eigenkompositionen wie „Thought Carousel“ und „In the Flow“. Damit zauberten die beiden eine emotionale Atmosphäre auf die Bühne.
Zum Abschluss voller Leidenschaft für die Musik in den unterschiedlichsten Fassetten sorgte der Chor Human Nation für den musikalischen Ausklang mit dem Kanon „Abendlied“. Dieser Abend mit einer musikalischen Klangreise hatte das Publikum restlos begeistert. Auch kulinarisch wurde eine feine handgemachte Auswahl an Speisen und Getränken angeboten, die großen Anklang fanden. Es darf sich bereits auf das nächste Konzert von Human Nation am 8. Dezember um 18 Uhr in der evangelischen Christuskirche in St. Leon-Rot gefreut werden, bei dem der gemischte Chor sein vielfältiges Repertoire unter Beweis stellt und auch adventliche Lieder zum Tragen kommen.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, November 2024
Zum vierten Mal boten Sängerinnen des Chors Human Nation einen Nachmittag im Rahmen der Ferienspaßaktion für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren mit schwarz-weißem Zeichnen von Mustern bestehend aus Strichen, Wellen und Kreisen in allen möglichen Varianten an. Diese speziellen und außergewöhnlichen Muster werden „Zentangle“ genannt. Der Begriff Zentangle setzt sich zusammen aus dem japanischen Zen (Meditation) und dem amerikanischen „to tangle“ (zeichnen) oder „a tangle“ (Muster). Kombiniert beschreibt der Begriff sehr genau, worum es geht. Entspannung durch Zeichnen.
Gemalt wird auf 9 × 9 cm großen Karten (Kacheln) mit dünnen schwarzen Finelinern und weichem Bleistift zur Schattierung. Unterschiedlichste Kunstwerke mit kleinen Mustern entstehen beim “Tanglen”. Anfangs sind die Linien klar und die Muster einfach, je fortgeschrittener gezeichnet wird, desto verschachtelter werden die Kombinationen. Fantasievolle Muster entstehen. Bei dieser Form des Zeichnens gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es geht also nicht um eine Bewertung, sondern nur um das Loslassen der Gedanken und der Anspannung beim Führen des Stiftes.
Das konnten auch die Kinder beim Ferienspaß vom Chor Human Nation an einem Nachmittag feststellen. Nach der Begrüßung und einer Einführung wurden am Flipchart Schritt für Schritt die jeweiligen Muster von Angelika Adelfang vorgezeichnet, die die Kinder dann auf ihrer „Kachel“ nachzeichneten. Zwischendurch gab es Pausen mit lustigen Spielen zur Auflockerung, die an der frischen Luft stattfanden. Diese wurden von Sabine Golley mit Unterstützung von Sabine Müller und Inge Kamuf angeleitet. Im zweiten Teil konnten zunächst weitere Muster unter Anleitung kennengelernt werden, die teils schon etwas kniffliger waren. Ideen für neue Muster konnte sich aus einer eigens zusammengestellten Muster-Mappe geholt werden, um Lesezeichen zu gestalten. Der eigene Anfangsbuchstabe konnte mit Zentangle Mustern kreiert werden. Diese durften, ebenso wie zwei schwarze Fineliner in unterschiedlichen Stärken und einige blanko Kacheln mitgenommen werden, damit zu Hause weitergezeichnet werden kann.
Die Kinder zeichneten alle mit großer Begeisterung und die 2,5 Stunden vergingen wie im Flug. Alle teilnehmenden Kinder haben dadurch eine tolle Beschäftigung gefunden, die in den Ferien
weiterführen werden kann.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, August 2024
Am letzten Mittwoch vor den Sommerferien ist der Chorabschluss mit gemütlichem Zusammensein der Chormitglieder von Human Nation Tradition. Dieses Jahr stellte unser Bass Wolfgang dankenswerterweise dafür seinen herrlichen Garten zur Verfügung. Nach einer musikalischen Einstimmung mit unserem Chorleiter Konrad
am E-Piano war das Buffett eröffnet, zu dem jeder etwas beigetragen hatte. Unser jüngste Sopransängerin Samira bedankte sich sozusagen per modernem Gedicht (Poetry Slam) für die
Chorzugehörigkeit.
Nachdem der Hunger durch das fantastische Fingerfood gestillt war und man sich intensiv bei Gesprächen und leckeren Getränken ausgetauscht hatte, gab es am Lagerfeuer noch eine gemütliche gesangliche Runde mit Gitarrenbegleitung. Die Chormitglieder verabschiedeten sich voneinander für die Zeit der Sommerferien. Doch es war jetzt schon klar: Ohne Sopran kein Elan, ohne Alt kein Halt, ohne Tenor kein Chor und ohne Bass kein Spaß.
In diesem Sinne wünschen wir schöne Sommerferien und ein Wiedersehen zur 1. Probe nach den großen Ferien am Mittwoch, 11. September um 20 Uhr im Alten Rathaus St. Leon, Marktstr. 81.
Doch Halt! Einige Chormitglieder treffen sich vorher zur Ferienspaßaktion „Zentangle zeichnen“ am Montag, 26. August von 15 – 17.30 Uhr im Probenraum.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Juli 2024
Beim großen Fest der Vereine anlässlich 50 Jahre Fusion St. Leon und Rot durfte eine Info-Hütte und ein Auftritt vom Chor Human Nation nicht fehlen.
Die Info-Hütte war mit Wimpelfähnchen aus alten Notenblättern und großen schwarzen Noten geschmückt. Über einen Monitor in der Hütte konnte man eine mediale Präsentation von 25 Jahren Chorjubiläum aus dem Jahr 2023 betrachten. Auf zwei Fotowänden wurden ebenfalls 25 Jahre Human Nation Revue passieren lassen. Info-Flyer mit der Einladung zum Mitsingen bei einer Schnupperchorprobe lagen auf den Stehtischen aus. So gab es Gelegenheit sich bei Chormitgliedern direkt in lockerer Atmosphäre über den Chor zu informieren.
Im Laufe des Nachmittagsprogramms auf der Bühne im großen Festzelt verbreiteten die Sängerinnen und Sänger Human Nation gute Laune. Einstieg war der Soulsong „Lean On Me“, bei dem der Refrain passend zum Fusionsjubiläum vom Chorleiter Konrad Knopf umgetextet worden war und alle mitsingen konnten.
Mit „I Have A Dream“ (nicht von Abba) kam ein Song aus den Anfängen von 25 Jahre Human Nation zum Vortrag. Ein Song der leider aktueller denn je ist mit dem Wunsche nach Frieden, Würde und Freiheit. Nun folgte das gefühlvolle „Cover Me In Sunshine“ von der US-amerikanische Pop-Rock-Sängerin Pink in der Chorversion. Mit dem schwungvollen „It’s Raining Again“ der britischen Pop-/Rockband Supertramp schwangen alle im Zelt mit. Bei „Shackles“ von den Gospel-Sängers-Songwriterinnen Mary Mary wurde das Publikum beim rhythmischen Fußstapfen miteinbezogen. So konnten die Fesseln (Shackles) musikalisch gesprengt werden, die durch dementsprechende Gesten unterstrichen wurden. Solistinnen waren hierbei Gabi Körner-Hillenbrand und Verena Elfner.
Zu guter Letzt wurde mit allen im Zelt gemeinsam nochmals „St. Leon-Rot, wir sind vereint, seit 50 Jahren…“ mit der Melodie von „Leon On Me“ begeistert gesungen. Das Fest war eine wunderbare Gelegenheit sich als Verein präsentieren zu können.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Juni 2024
Vom 4.-5. Mai begaben sich die Chormitglieder von Human Nation auf einen Chorausflug der besonderen Art nach Würzburg. Denn es war keine reine Sightseeing-Tour, sondern Sonntagnachmittag sollte es ein gemeinsames Konzert mit dem dortigen gastgebenden Gospelchor „Troubadour“ geben.
Mit dem Bus gings Samstagvormittags los. Um die Mittagszeit in Würzburg angekommen, wurde Human Nation vom Chorleiter Frank von Troubadour sowie dem Chormitglied Klaus, der auch Stadtführer war, erwartet.
Gemeinsam ging es gemütlich durch die Altstadt hoch zur Festung Marienberg mit einem sensationellen Blick über die Altstadt von Würzburg. Dort wurde auf den Festungsmauern ein Freiluftbuffett mit Fingerfood ausgebreitet an dem sich jeder bedienen konnte. Frank und Klaus steuerten typische fränkische Bocksbeutel bei.
Frisch gestärkt schlenderte ein Teil des Chores über den Kunsthandwerkermarkt Klein-Montmartre entlang des Main Ufers. Dann wieder über die Alte Mainbrücke, wo ein absolutes Muss der Brückenschoppen war. Anschließende gab es Zeit zur freien Verfügung, bzw. ein Großteil entschied sich für eine Führung durch die bischöfliche Residenz Würzburg mit dem Stadtguide Klaus. Diese wurde mit Hofgarten und Residenzplatz im Jahr 1981 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen und ist das außergewöhnlichste aller Barockschlösser: Es veranschaulicht einen der strahlendsten Fürstenhöfe Europas durch beispielsweise den Spiegelsaal und den Kaisersaal. Dementsprechend beeindruckte dieser barocke Prachtbau.
Abends wurde Human Nation vom Gastgeberchor Troubadour im Gemeindesaal in Kürnach zum gemeinsamen Kennenlernen, Singen und Genießen erwartet. In lockerer Atmosphäre wurden die gemeinsamen Stück fürs Konzert durchgesungen. Die Chormitglieder von Troubadour hatten zu selbst gemachten Salaten und Grillwürstchen eingeladen und einen äußersten herzlichen Empfang bereitet. Man konnte spüren, wie durch die Musik die Herzen weit geöffnet wurden und wie Musik verbindet, nämlich zwei völlig fremde Chöre. Die Zeit verging wie im Flug und man musste mit dem Bus ins Hotel zurück in die Innenstadt gegenüber vom Dom St. Kilian.
Am nächsten Tag, Sonntagvormittag, begaben sich die Chormitglieder von Human Nation auf eine zweistündige Stadtführung mit dem persönlichen Stadtguide Klaus vom Chor Troubadour. Dabei lernte man die geschichtsträchtige Vergangenheit Würzburgs auf besondere Weise kennen. Angefangen vom wunderbar angelegten Hofgarten der Residenz, dem Lusamgärtchen (einem romantischen Rückzugsort im kleinen Innenhof auf der Rückseite des Neumünsters mit dem Grabmal vom Minnesänger Walther von der Vogelweide), dem Rathaus mit besonderer Fassade, der Marienkapelle mit Adam und Eva als spärlich bekleidete Portalfiguren und dem Falkenhaus mit üppiger barocker Fassade, um nur einiges zu nennen. Dazu gab es von Klaus ein unheimlich fundiertes geschichtliches Wissen. Nach dem Ende der wunderbaren Stadtführung konnte jeder noch auf eigene Faust etwas unternehmen und nach Lust und Appetit einen kleinen Imbiss zu sich nehmen, bevor es wieder mit dem Bus nach Estenfeld ging. Im Gemeindezentrum der katholische Kirche St. Mauritius wurde Human Nation nach einer gemeinsamen Stellprobe und Einsingen mit Troubadour mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.
Das Konzert fand nicht wie ursprünglich geplant in der Kirche in Kürnach statt, da aufgrund Baumängel diese nicht genutzt werden durfte. Deshalb wurde das Konzert nach Estenfeld verlegt in die Kirche St. Mauritius, die genau denselben Patron hat, wie die Kirche in Rot. Welch ein Zufall! Kurz vorm gemeinsamen Einzug beider Chöre gab es noch eine besondere Einstimmung vom Chorleiter Klaus von Troubadour. So wurde singend durch den Mittelgang zu den Gospels „Sing And Pray“ und „There Is Joy“ in die vollbesetzte Kirche eingezogen zu „Zwei Chöre – ein Konzert“. Gemeinsam wurde noch „Come, Now Is The Time To Worship“ (es ist Zeit zur Verehrung) gesungen, bevor der Gastgeberchor Troubadour mit sechs Gospels, darunter ein Medley von bekannten Gospels, dem schwedischen „Gabrielas Säng“ (aus dem Musikfilm-Drama „Wie im Himmel“) und dem „African Halleluja“ aufwartete. Zusammen sang man „Come Let Us Sing“ mit Soloeinlagen von Konrad Knopf, Chorleiter von Human Nation, und Frank, Chorleiter Troubadour. Nun war Human Nation an der Reihe mit seinem Repertoire, dass z.B. „Close To You“ (Nahe bei dir), „Cover Me In Sunshine“ (Seid du mein Licht), „Human“ (Menschsein), „Swinging With The Saints“ (Melange aus Swing und Spiritual) umfasste. Zum Abschluss des von tosendem Applaus und Standing Ovationen begleiteten Konzertes wurde gemeinsam „Shackles“ (Fesseln) mit wunderbaren Solisten aus beiden Chören, als Zugabe „Bless The Lord“ (Preise den Herrn) gesungen. „Oh happy Day“ durfte auch nicht fehlen. Der Erlös des Benefizkonzertes ging an Sterntaler e.V. Die Angebote des Vereins richten sich an krebskranke, chronisch kranke, früh geborene und behinderte Kinder sowie deren Familien. Anschließend beseelt vom großartigen Konzert, der tollen Atmosphäre, der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Chormitglieder von Troubadour, waren alle überglücklich. Für das leibliche Wohl wurde nun durch Pizza gesorgt. Leider musste der Rückweg nach dem gemeinsamen irischen Abschiedslied „Möge die Straße uns zusammen führen“ viel zu schnell angetreten werden. Doch man versprach im nächsten Jahr sich zu revanchieren mit einer Gegeneinladung nach St. Leon-Rot von seitens Human Nation. Man darf gespannt sein.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Mai 2024
Am Samstag den 20. April 2022 im LÖWENROT-Gymnasium St. Leon-Rot
StimmFEST war an musikalischer Vielfalt kaum zu überbieten
Am 20. April 2024 war es wieder soweit. Das Löwenrot-Gymnasium St. Leon-Rot öffnete seine Pforte für das StimmFEST 2024. Es trafen sich an diesem Abend die Vokal-Ensembles aus der Region, um ihr
Können darzubieten. Das war wahrlich ein Highlight der lokalen Vokal-Kunst und an Vielfalt kaum zu überbieten.
So durften wir zum ersten Mal die Letzenbergstare mit bestem Ensemble-Klang und Wortwitz sowie den Entertainer Yo AllerDann mit Liedern und Geschichten "nadierlich uff pälzisch" begrüßen.
Am Freitagnachmittag des 8. März 2024 machten sich die Chormitglieder von Human Nation auf den Weg zur Jugendherberge in Neustadt an der Weinstraße für ein intensives Chorwochenende das bis zum Sonntagmittag des 10. März ging. Die Jugendherberge war für viele nicht neu, da wir dort vor 5, bzw. 11 Jahren schon einmal ein Wochenende dort verbracht hatten. Die Räumlichkeiten waren zum Proben bestens geeignet.
Auch wurden wir mit Essen rundum versorgt, da wir Vollpension gebucht hatten und so keine wichtige Probenzeit zum Essenzubereiten wegfiel. Die Einzel- oder Doppelzimmer waren sauber und jeweils mit Bad. Nach dem Abendessen ging es gleich zur ersten Probe. Danach war gemütliches Zusammensein im Aufenthaltsraum der Herberge angesagt.
Am nächsten Morgen ging es in alter Frische nach dem Frühstücksbüffelt mit den intensiven Proben weiter. Da der nächste Auftritt mit dem „StimmFest“ im Löwenrot-Gymnasium am 20. April 2024 nicht fern ist, wurden hauptsächlich dafür die Musikstücke geübt. Beim Song „Shackels“, dem Crossover Gospelhit ursprünglich vom amerikanischen Gospel-Duo Mary Mary, kamen choreographische Elemente und Rhythmus mittels einer Stamp-Box hinzu, die verinnerlicht werden musste. „It’s Raining Again“ von der britische Pop-/Rockband Supertramp wurde ausführlich geprobt. Von den Happy Disharmonists stammt das Lied „Wie lange woll’n wie das noch machen“ in der Art der Comedian Harmonists, welches wir in einem Arrangement von Carsten Gerlitz singen. Nachdem wir im letzten Jahr unser 25-jähriges Bestehen feiern durften, passt dieses ironisch gemeinte Lied sehr gut.
Zwischendurch probte jede Stimme für sich, um in den einzelnen Registern mehr Stimmsicherheit zu erlangen. Auch bestehendes Repertoire wurde aufgefrischt, da es Anfang Mai einen Chorausflug nach Würzburg gibt, bei dem zusammen mit dem Gospelchor Troubadour ein Konzert gegeben wird.
Unterbrochen wurden die Proben lediglich von Mittagessen und Kaffeepause. So verging die Zeit wie im Fluge. Nach dem Abendessen ging es wieder in den gemütlichen gemeinsamen Teil über.
Am Sonntagfrüh, nach dem ausführlichen Frühstück, gab es nochmals einen Probenvormittag. Der durch das gemeinsame Mittagessen beendet wurde. So kann man sagen, dass wir ein Probenpensum von 8 Chorproben durch das intensive Chorwochenende erarbeitet haben bei dem fast alle Chormitglieder teilnahmen.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, März 2024
Der Pfarrsaal der katholischen Kirche St. Peter in Walldorf platzte am Abend des 18. November aus allen Nähten. So viele Menschen wollten das bunte Programm der 5. Offenen Bühne sehen, das vom
Chor Human Nation aus St. Leon-Rot organisiert wurde.
Die Moderation und Begrüßung übernahm gekonnt spritzig das Chormitglied Wolfgang Messner. Als Welcome erklangen die bezaubernden Stimmen von Human Nation mit dem schwungvollen Song von Fleetwood
Mac „Don’t Stop“ mit Choreographie.
Den Einstieg zu den verschiedensten Künstlern des Abends machte die bilinguale Lyrikerin Helen Hübner. Trotz ihrer starken Schwerhörigkeit präsentierte sie eigens geschriebene
Gedichte aus ihrem aktuell veröffentlichen Buch.
Musikalisch ging es mit der Band „WhatS‘ AP Lite“ weiter. Einer in verkleinerter Formation aus vier Mitgliedern bestehenden Gruppe einer Initiative von SAP mit Bass, Gitarre,
Cajon und Gesang, die sich exklusiv für dieses Event formiert hat. Dabei ging es rockig zu mit Songs wie „Zombie“ von den Cranberries, „Back To Black“ von Amy Winehouse oder „Ain’t No Sunshine“
von Bill Withers.
Die ukrainische Gruppe „Sillya“ erkannte, dass Musik emotionale Wunden heilt und hilft, die Sehnsucht nach der Heimat zu bewältigen. Sie trafen sich zufällig bei einem
Singabend der Malteser in Wiesloch, bei dem jeder die Möglichkeit hatte, sein Lieblingslied aus der Ukraine zu singen. Seitdem singen sie gemeinsam in ihrer neu gegründeten Band „Sillya“ mit
E-Piano, Akkordeon, Gitarre, Cajon, Geige und Klarinette. Vorgetragen wurden sehr ergreifend Volkslieder aus der Heimat, wie „Galotschki“ (Die Haken), „Sokoli (Die Falken) oder auch ein deutsches
Kirchenlied mit „Von guten Mächten wunderbar geborgen“.
Bereits im letzten Jahr war der gelernte Bankkaufmann aus Frankfurt am Main, Mirko Kreyer, als Kabarettist bei der Offenen Bühne mit am Start. Nach der neuen deutschen
satirischen Schutzverordnung macht er politisches Kabarett mit satirischen, sarkastischen und ironischen Elementen mit Einblicken, aus welchem Holz Politiker geschnitzt sind und worin die
Gemeinsamkeit zwischen ihnen und der heute so oft thematisierten „Künstlichen Intelligenz“ (KI) besteht. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Mensch mit seinen einzigartigen Fähigkeiten und Gefühlen
unersetzbar ist, im Gegensatz zur KI. Zudem rettet uns keine App, wenn es mal wirklich „brennt“.
Die fünf Frauen der „Bruststimmen“ haben sich ursprünglich über einen Chor in Nußloch gefunden und gründeten dann ihr eigenes Ensemble, um begeistert Songs aus den Genres
Swing, Pop und Gospels zu singen. Das Quintett ist ein gern gesehener Gesangsgast bei diesem Event. An diesem Abend kamen u. a. zum Vortrag „Be My Baby“ (The Ronettes), „Proud Mary“ von Tina
Turner, „Shallow“ (Lady Gaga) und „Bella ciao“, einem Lied, das in der Version der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde.
Eine Kostprobe seines Könnens gab der tanzbegeisterte Ezra Mentrup zum Besten mit seinen Stepptanz Einlagen. Der „Fred Astaire“ aus Karlsruhe ist fasziniert von der
Bodenständigkeit dieser Tanzart und ihrer Freiheit bei rhythmischen und gestischen Interpretationen. Seine flinken Füße tanzen zu Songs von Pink Floyd ebenso wie zum Swing „Mack, The Knife“ von
Louis Armstrong mit fester Choreographie und auch Mal mit Improvisation.
Das Männer „TUBB-Quartett“ aus Reilingen ist wahrscheinlich die älteste Boygroup der Kurpfalz. Seit 15 Jahren singen „Germany’s next TUBB-Quartett“ vierstimmig a Capella mit
witzigen Texten a la Wise Guys. Alle haben mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Männergesangsverein gesammelt. Sie gaben eine Kostprobe ihres Repertoires mit „Die Untreue“ nach der Melodie von
„In einem kühlen Grunde“, einem Liebeslied an die Heimat und Jägerlatein von Reinhard Mey mit „Diplomatenjagd“.
Abgerundet wurde das Programm mit einem leckeren Angebot an kleiner Speisenauswahl und verschiedensten Getränken.
Der gastgebende Chor Human Nation überraschte am Schluss des Abends mit einer originellen Body Percussion bei der ein Rhythmus mit dem eigenen Körper ohne weitere Instrumente erzeugt wird.
Musikalische verabschiedet sich der gemischte Chor mit dem Kanon „Abendlied“. Das zahlreiche Publikum honorierte die Darbietungen aller Künstler jeweils mit großem Applaus, was das wohlverdiente
„Brot“ des Künstlers ist.
Ob Musik, Poesie oder Tanz, sprachgewaltig und klangvoll, solistisch oder im Team – bei dem bunten Programm der Offenen Bühne kamen alle Sinne auf ihre Kosten und begeisterten.
Auch im nächsten Jahr startet im Oktober die 6. Offene Bühne in Walldorf.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, November 2023
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens vom Chor Human Nation wurde in diesem Jahr bereits eine vierteiligen Konzertreihe zum Motto „Don’t Stop“ in der näheren und weiteren Umgebung veranstaltet
(Berichte und Fotos dazu weiter unten). Nun feierte der Chor selbst zu diesem Jubiläum unter dem Motto „Wir für uns“ im Harres. Dazu waren aktive, passive und ehemalige Mitglieder
eingeladen.
Anfangs konnte man sich beim Sektempfang die Präsentation mit Fotos aus 25 Jahren Chorgeschichte ansehen oder auch über die ausliegenden Fotos in gedruckter Form ins Gespräch kommen und in
Erinnerungen schwelgen. Die Begrüßung und Moderation übernahmen die Chormitglieder Verena Elfner und Wolfgang Messner gekonnt charmant und mit viel Herz. Es wurde von den beiden sogleich auf
Zuruf nach Ereignissen des Chores gefragt, die im Gedächtnis geblieben sind. Und da gab es einige, wie z.B. das Musical-Konzert „Tanz der Vampire“ im Harres, Chorwochenenden, das kälteste
Konzert in Steinweiler, bei dem gefühlt der Atem gefroren war, Weihnachtsfeiern bei Chormitgliedern und vieles mehr.
Natürlich eröffneten die aktiven Sängerinnen und Sänger des Chor Human Nation das Programm auf der Bühne. Evergreens wie „Close To You“ (In deiner Nähe), der Gospel „Oh Happy Day“ und „Have A Nice Day“, der bei einem Wanderausflug gelernt wurde, kamen zu Gehör.
Nach dem gemeinsamen Abendessen folgten weitere musikalische Leckerbissen von Ensembles, die sich einst aus Mitgliedern des Chores gegründet hatten, jedoch aktuell nicht mehr aktiv sind: TonArt brachten im Stil der Comedian Harmonists eines ihrer ersten Stück mit „Der Bart“ dar, bei dem nicht nur der Titel Programm war, sondern sich auch die Sänger und eine Sängerin mit Bärten schmückten.
Die ehemalige Kleingruppen FineTunes sang aus dem Theaterstück „Heute ist ausverkauft“ das Jazz-Stück „Take Five“ (Nimm dir 5 Minuten Zeit).
Thomas Berzel, der bei Konzerten in der Vergangenheit oft Solostellen übernommen hatte, brachte den Filmsong „You Light Up My Live“ und „Für mich solls rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef mit viel Gefühl zum Ausdruck.
Auch das aktuell bestehende HN-Ensemble, dass aus 6 Sängerinnen und Sängern des Chores besteht, trug zu einem musikalischen Highlight des Abends bei mit „For The Longest Time“ von Billy Joel und dem Ray Charles Song „Hit
The Road, Jack“. Ohne Zugabe mit Kaffee-Song „Java Jive“ wurden das Ensemble mit den begnadeten Stimmen nicht von der Bühne gelassen.
Die mit dem Arbeitstitel titulierte „Siegerehrung“ für Chormitglieder, die seit Gründung vor 25 Jahren immer noch im Chor mit Leidenschaft singen, durch die 2. Vorsitzende Angelika Adelfang durfte nicht fehlen. Es wurden Urkunden des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg und Dankeskarten mit Erinnerungsfoto an 8 Chormitglieder übergeben. Auch Konrad Knopf bekam für sein 25-jährige Tätigkeit als Chorleiter mit Herz ein Bild mit 2 Fotos vom Chor heute und früher überreicht.
Zum Abschluss des wunderbar stimmungsvollen und klangvollen Erinnerungsabend ertönte aktuelles Repertoire des Chores: „Human“ von Rag'n'Bone Man (Solo Konrad Knopf) und „Cover Me In Sunshine“ von Pink. Letzteres wurden in der Corona Zeit meist bei online Proben einstudiert. Ein deutschsprachiges Lied, welches chorisch eine Herausforderung für den Chor, jedoch beim Publikum sehr beliebt ist, war die besonders gefühlvolle Chorversion von „Engel“. Ein außergewöhnlicher Einschub stellte die „Body Percussion“ des Chores dar, bei dem ein
Rhythmus mit dem eigenen Körper ohne weitere Instrumente erzeugt wird. Beim Gospel „Operator“ von der amerikanischen Vokalgruppe Manhattan Transfer wurde der Auftakt vom HN-Ensemble gesungen, mit einem grandiosen Solo von Verena Elfner, bei dem sie gerne den Freund Jesus persönlich an die (Telefon)Leitung bekommen wollte.
So fand der schöne Abend noch im Anschluss einen gemütlichen Ausklang.
Wer gerne beim Chor mitsingen möchte, ist eingeladen zu „Sing mit!“ für das StimmFest 2024 vorbeizuschauen. Die Proben sind mittwochs von 20 bis 21.30 Uhr im alten Rathaus St. Leon, Marktstr. 81.
Text & Bilder: Angelika Adelfang, Oktober 2023
Am 24. September waren die Chormitglieder von Human Nation zu einem wunderbaren "Tag der Wildkräuter" nach Rettigheim eingeladen. Dort führte uns Sibylle Kreißl in die Geheimnisse der Wildkräuter und deren Verwendung ein. Die aromatischen Wildkräuter sind ein Schatz für unsere Sinne: Von leckeren Giersch über duftenden Löwenzahn bis hin zur kraftspendenden Brennnessel, das beruhigende Johanniskraut, die harmonisierende Schafgarbe und den guten Spitzwegerich - es gibt ständig Neues zu entdecken.
Anschließend begaben wir uns gemeinsam auf die Suche nach den begehrten Kräutern. Beim schönen sommerlichen Wetter faszinierte die Fülle ihrer Pflanzenwelt. Mit jeder Jahreszeit entfalten sich unterschiedliche Kräuterarten. Es ging dabei nicht nur um das Sammeln von Kräutern, sondern auch darum, was uns die Natur dadurch Gutes schenkt. Diese lädt uns ein, ihre Gaben wertzuschätzen und ein Gefühl der Harmonie mit unserer Umgebung zu entwickeln.
Nun ging es nach dem Sammeln ans Verarbeiten der Kräuter. Nach Anleitung und Rezept beteiligten sich die Chormitglieder bei der Herstellung von Kräuter-Käse-Spätzle, Zucchini-Kräuter-Puffer, Flammkuchen, Fichtenspitzen-Frischkäsekugeln und Kräuterbutter. Ein sensationell lockeres Über-Nacht-Brot hatte Sibylle bereits für uns gebacken sowie Hagebutten-Ketchup und eine Kräuterlimonade vorbereitet.
Auf dem Ofen-Grill wurde noch herzhaft Fleischiges gegrillt und anschließend die Flammkuchen kurz und heiß gebacken. An einer großen Tafel auf der Terrasse durften wir die herrlichen Speisen alle bei bestem Spätsommer Wetter genießen. Natürlich wurden auch verschiedene Lieder angestimmt und zum Besten in gemütlicher Runde gegeben.
Es war ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis in die Welt der Wildkräuter einzutauchen, welches uns Sibylle an diesem Tag beschert hat. Wir sind Sibylle dafür sehr dankbar.
Text: Angelika Adelfang, Bilder: Angelika Adelfang, Sabine Müller, Markus Ehrnsperger, September 2023
Am 23. September 2023 vertrat das Human Nation Ensemble den Chor bei der stimmungsvollen Geburtstagsfeier des Chores „Canto Allegro“ Zeiskam, gleichzeitig Wein- und Kelterfest im romantischen choreigenen „Alten Bauernhof“.
Ein lockerer Abend mit Beiträgen mehrerer Chöre, herzhaften Pfälzer Spezialitäten und süffigem Federweißem.
Ein bestens gelungener Auftritt mit begeistertem Applaus.
Text: Alfred Kamuf, Bilder: Günter Wawretschka, September 2023
Vor Kurzem gab es bei den Chormitgliedern von Human Nation einen außergewöhnlichen Workshop bei dem nicht die Stimme die wichtigste Rolle spielte, sondern die Hände und der Körper.
Die wichtigsten Klangerzeugungsmöglichkeiten beim Body Percussion sind das Klatschen mit den Händen, das Klopfen mit den Händen auf anderen Körperteilen und das Stampfen mit einem Fuß oder mit beiden Füßen. Auf allen Körperteilen kann geklopft werden, wobei hier entweder die flache Hand, Faust oder nur die Finger zum Einsatz kommen. Durch Veränderung der Handform wird sowohl beim Klatschen als auch beim Klopfen der Klang verändert. Die Dynamik der einzelnen Body-Percussion-Klänge ist stark unterschiedlich und lässt sich bei vielen Klängen nur wenig verändern. Das Klatschen ist dynamisch am flexibelsten, manche Klänge können maximal im Piano (leise) oder Mezzoforte (laut) erklingen.
In verschiedenen Tänzen kommt Body Percussion beispielsweise zum Einsatz beim Schuhplattler, bei dem das Schuhplatteln, das Patschen auf Schenkel, Knie und Fußsohlen das Solo des Mannes ist sowie beim Flamenco, bei dem das rhythmische Klatschen und das harte Aufstampfen mit dem Absatz charakteristisch ist.
Diese Klangerzeugung mittels Hände und Körper bekamen die Chormitglieder von Manuel Straßer näher gebracht bei einem dreistündigen Workshop im Probenraum des alten Rathauses in St. Leon. Zunächst wurden die Rhythmen jeder für sich einzeln geklatscht, später bestimmte verschiedene Rhythmen gruppenweise mit unterschiedlichen Einsätzen kombiniert, was eine interessante Klangentwicklung ergab. Teilweise war es herausfordernd, seinen Rhythmus beizubehalten. Dennoch machte es auch sehr viel Spaß, wenn man das Gesamtergebnis der Schlusskomposition am Ende des Workshops mit einzelnen Teilen wie Intro, Beat, Break und Bridge inklusive Wiederholungen hörte.
Diese Body-Percussion Komposition wird bei den Konzerten der Konzertreihe anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Chores präsentiert.
Text und Bilder: Angelika Adelfang, April 2023
Am letzten Sonntag im September begaben sich die Mitglieder des Chores Human Nation auf die Spuren der Römer, zunächst zu Wasser später an Land.
Mittels Fahrgemeinschaften fuhr man nach Neupotz nahe Germersheim in der Pfalz, um auf einem Altrheinarm zu erfahren, wie die Römer vor 1700 Jahren den Rhein gegen Eindringlinge abgesicherten. Das relativ flache Boot mit geringem Tiefgang war auf dem damals deutlich langsameren Fließgewässern sehr wendig und leicht zu manövrieren. Die 18 Meter lange und 2,8 Meter breite „Lusoria Rhenana“ beeindruckte alle mit dem kompletten Schiffsrumpf aus Eichenholz, der mit 4.000 handgeschmiedeten Eisennägeln zusammengehalten wird. Der Nachbau eines römischen Flusskriegsschiffes der Spätantike hat 24 Ruderplätze (je 12 Mann auf jeder Seite) und bietet für max. 28 Personen Platz.
Nachdem alle Sängerinnen und Sänger ins Boot eingestiegen waren, gab es vom Schiffsführer, Herr Ott vom Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte, Anweisungen über die Bootskommandos und wichtige Begriffe, wie steuerbord und backbord. Das gleichzeitige und gemeinsame Riemen ziehen war zunächst nicht so einfach, mit der Zeit gelang es immer besser. Der Schiffsführer gab in den Ruderpausen interessante Einblicke in die Historie, Rudertechnik, Schiffsbau und antiken Einsatz.
Beispielsweise gab es per Karte Einblicke in die Rheinbegradigung, die damals schon betrieben wurde oder eine aufrollbare längliche Weltkarte des damaligen römischen Reiches. Auch konnte man selbst testen, wie schwer eine Kampfausrüstung eines Legionärs mit Schild, Schwer, Helm und Kettenhemd war. Chorleiter, Konrad Knopf hatte eigens zum Thema Römer kleine „Militärbrote“ aus Dinkelmehl gebacken und eine Kostprobe einer „Soldatenlimonade“, bestehend aus Essig, Wasser und Honig, für jeden an Bord dabei.
Nach diesem zweistündigen Ruderausflug in den römische Flusspatrouilleneinsatz wurde sich am nahegelegenen Fischerheim erste einmal gestärkt. Dem römischen Tagesmotto getreu, ging es nun ins nahe Rheinzabern ins Museum „Terra Sigillata“ (was so viel heißt, wie gestempelt/gesiegelte Erde). Bei einer ausführlichen Führung konnte der Chor viel Wissenswertes über das größte Produktionszentrum nördlich der Alpen für das getöpferte Tafelgeschirr der Römer mit einem speziellen rotem Glanzüberzug erfahren. Auch wurden noch zwei römische Brennöfen besichtigt, mittels derer das römische Tafelgeschirr sowie Wand- und Bodenplatten in großer Stückzahl gebrannt werden konnte und in ein Gebiet exportiert wurde, dass sich von Nordengland bis zur Schwarzmeerküste erstreckte. Nach diesem ausführlichen und gelungenen Ausflug in die römische Historie fand der Ausflugstag seinen Abschluss in heimischen Gefilden, nämlich im Restaurant am St. Leoner See.
Vielen Herzlichen Dank an unseren Chorleiter Konrad fürs Organisieren, unterstützt durch Claudia und Angelika.
Text und Bilder: Angelika Adelfang, August 2022
Human Nation durfte beim bunten Programm der Seniorenfasnacht im Harres am 16. Febraur 2020 nicht fehlen. So machte sich eine kleine Abordnung des Chores als »Putzkolonne« auf den Weg und begann vor Ende der zweiten Pause bei den Zuschauern im Saal mit »Saubermachen«, als Einstimmung auf die Besen-Percussion auf der Bühne.
Unterbrochen wurde die Arbeit der Damen, als ein schöner fremder Mann im Hausmeisterkittel mit Werkzeugkasten und Bierflache hinzukam. Sogleich stimmten die Frauen verzückt in den bekannten Titel »Schöner fremder Mann« ein und gerieten ins Schwärmen. Am E-Piano von Konrad Knopf begleitet.
Da eine der jüngeren »Putzdamen« immer noch Single war, wollte sie das jetzt ändern, indem sie sich herausputzen und auf die Faschingsparty gehen wollte. Doch dazu fehlte das passende Party-Outfit, das in den Wäschebehältern der Schmutzwäsche verschollen war, die sie sogleich schwungvoll durchwühlte. Währenddessen gab es von den anderen Frauen dazu eine Rhythmik-Einlage auf den Wäschebehältern und -wannen.
Nun musste sie sich aber rucki zucki umziehen, was im gleichnamigen Lied, bei dem alle im Saal mitmachen konnten, wunderbar zum Ausdruck kam. Die junge Maid hatte in der Zwischenzeit ihre Kittelschürze gegen ein fesches Trachten-Outfit eingetauscht. Nun gab es ein großes Finale, bei dem alle im Alpen-Look zu "Rock mi" von den Alpenrockern Voxx Club, live gesungen von Claus Uhrig, mit bayrischer Tanzeinlage die Stimmung zum Kochen brachten. Diese humorvolle Einlage mit Guter-Laune-Garantie wurde mit viel Applaus honoriert.
Fotos: Privat, Februar 2020
Mittwochs um 20 Uhr
»Altes Rathaus«, Marktstraße 81, St. Leon-Rot
Mach mit und komm vorbei! Wir freuen uns über Interessenten!